Ringen in Hassloch

Ringen hat in Hassloch eine lange Tradition. Den Grundstein legten 17 junge Männer, als sie sich am 02.03.1895 zum Athletenclub zusammenschlossen. In den Anfängen wurde noch auf Brettern gerungen bis 1905 eine erste spezielle Matte angeschafft wurde.

Der zweimalige deutsche Leichtgewichtmeister Emil Scheuermann (1928/1933) ist der bekanntesten Ringer aus Haßloch aus dieser Zeit.

Die weitere Entwicklung führte die Hasslocher Ringer über den Turnverein, die Turngesellschaft, den VfL (ab 1933), die SG (ab 1946) bis schließlich zur TSG ab 1951.

Der berühmteste Namen dieser Zeit ist der später für den VfK Schifferstadt startende Weltergewichtler Werner Schröter mit acht deutschen Titeln (1967-1972, 1974, 1975), einer Vizeweltmeisterschaft (1970) sowie einer Vizeeuropameisterschaft in der Mittelgewichtsklasse (1974).

In der nachfolgenden Zeit hat die Abteilung von 1986 bis 1991 mit wechselnden Erfolgen in der Landes-, Verbands- und Oberliga gerungen. Allerdings litten die Ringer permanent unter Mitgliederschwund, so dass sie nach 1991 praktisch vor dem Aus standen.

Ihr derzeitiges Bestehen verdankt die Abteilung dem unermüdlichen Einsatz des damaligen Abteilungsleiters Klaus Stephan sowie Trainer Waldemar Baukin, die die Ringerabteilung ab 1993 übernommen haben.